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Ambulant betreutes Wohnen für Menschen mit chronisch psychischer Erkrankung in der Wohngruppe

Aufgabenstellung

Im Unterschied zum ambulant betreuten Einzelwohnen findet die Betreuung der Klienten in einer Wohngemeinschaft statt. Der Wohnraum wird hierbei von der Gemeindenahen Psychiatrie Brandenburg gestellt.
Jeder Bewohner hat seinen eigenen Wohnraum, d.h. ein Zimmer, eine Küche und ein Bad, Möglichkeiten für gemeinsames Beisammensein werden im Gemeinschaftsraum geboten. Gemeinsame Unternehmungen finden des öfteren auch nach den Interessen der Bewohner statt.
Die Sozialarbeiterin der Wohngemeinschaft ist von Montag bis Freitag Ansprechpartnerin für die Bewohner.

Zielgruppe

In die Wohngruppe aufgenommen werden erwachsene Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Behinderung
  • die keiner stationären Betreuung bedürfen
  • deren Hilfebedarf durch eine ambulante Betreuung nicht abgedeckt werden kann
  • die in einer eigenen Wohnung sozial isoliert wären

 

Es können keine Personen aufgenommen werden, bei denen primär eine schwere geistige Behinderung oder eine manifeste Suchtproblematik vorliegt.
 

Zielstellung

Ziel des Betreuten Wohnens ist es, die sozialen Kompetenzen des Bewohners zu erhalten und zu fördern, um ihm ein möglichst selbständiges Leben in der Wohngemeinschaft oder in einer eigenen Wohnung zu ermöglichen.

Unser Leistungsangebot

Die Inhalte und Ziele der Betreuungsleistungen orientieren sich an den individuellen Bedürfnissen des Bewohners und werden fortlaufend in einem Hilfeplan festgehalten:

  • Einzelgespräche und konkrete Unterstützung in den Bereichen
  • Erhalt der Wohnung/ Wohnungssuche
  • Umgang mit der Erkrankung
  • Alltagsbewältigung (Haushaltsführung, Geldangelegenheiten, Behördenkontakte)
  • Tagesstruktur/ berufliche Eingliederung
  • Soziale Kontakte, Freizeitgestaltung
  • Krisenintervention
  • Medizinische Behandlung
  • Gruppengespräche
  • Freizeitangebote
  • Regelmäßige Kaffeerunden
  • Kreative und sportliche Angebote
  • Ausflüge
  • Angehörigenarbeit

 

Finanzierung

Die Betreuungskosten können nach Vorliegen der medizinischen und finanziellen Voraussetzungen im Rahmen der Eingliederungshilfe nach SGB XII vom zuständigen Sozialamt übernommen werden.

Für Miete und Lebensunterhaltskosten müssen die Bewohner selbst aufkommen.

Bewohner der WG:

  • "Wohnen in der WG bedeutet für mich, meine eigenen vier Wände zu haben, dass alle finanziellen Sachen abgebucht werden, alleine würde ich das nicht schaffen."
  • "In der WG bin ich nicht alleine und ich kann selbständig in Bezug auf meine Versorgung sein."

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